Contra LCD: Typische LCD-Probleme
Auch TFT-Bildschirme haben ihre Tücken und Leistungseinschränkungen. Ein möglicher Problempunkt ist die Hintergrundbeleuchtung. Die von vielen Herstellern eingesetzten Kaltkathoden-Röhren (CFLs), mit einer Lebensdauer von 40.000 Stunden setzen nach einer gewissen Zeit, der sogenannten Halbwertszeit, nur noch die Hälfte der ursprünglichen Lichtenergie frei. Eine typische Halbwertszeit sind 20.000 Stunden, was bei täglich 9 Stunden Arbeitszeit etwa 10 Jahren entspricht. Dann besitzt ein Gerät mit ursprünglich 200 cd/qm bereits nur noch 100 cd/qm (typischer Wert für CRTs: 120-150 cd/qm). Ewig halten die teuren TFTs also auch nicht; sie bauen in unserem Beispiel bereits im ersten Jahr 5% ihrer Leuchtdichte ab. Wichtig ist also, dass genügend Einstellreserven vorhanden sind. Das Display wird in der Regel vor Ablauf seiner maximalen Lebensdauer eine unakzeptabele Helligkeit erreicht haben. Problematisch ist die gleichmäßige Verteilung des Hintergrundlichtes auf den Bildschirm. Ansonsten treten, wie bei preiswerten CRT-Monitoren, lokale Helligkeitsschwankungen auf. Viele Monitorhersteller haben die homogene Lichtverteilung noch nicht völlig im Griff.
Gleichmäßige Helligkeitsverteilung gehört mit zu den wichtigen Aspekten bei allen Arten der Bildverarbeitung und ist in jedem Fall ein Auswahlkriterium.
|
Das Funktionsschema eines Röhrenmonitors: den Elektronenstrahl korrekt zu steuern, verlangt hohe Präzision und birgt Probleme. |
|
Die Funktion einer "TN-Zelle" für Flachbildschirme: Ein altes Grundprinzip, das mittlerweile modifiziert und verbessert wurde. |
|